45 Jahre Städtepartnerschaft Bamberg - Villach 1973-2018 - Unsere Bericht unter Tradition und Jagdhorn !


Bamberger Jäger beim Festzug anlässlich der 900-Jahr Feier in Buttenheim

Die Marktgemeinde Buttenheim feierte ihr 900-jähriges Bestehen und mit ihm alle Gemeindeteile mit ihren Vereinen. Ehrensache, dass die Bamberger Jäger mit eigener Abordnung am Festzug teilnahmen. Schließlich ist Buttenheim mit Umgebung Teil eines ländlichen Raumes, der immer noch stark von Land- und Forstwirtschaft sowie der Jagd geprägt ist.

 

Monatelang hatte der Festausschuss in Buttenheim alles in Bewegung gesetzt, um das Jubiläumsjahr wirklich einzigartig werden zu lassen. Der Festzug war unvergleichlich und die Jäger stellten mit ihren Jagdhornbläsern einen besonderen Höhepunkt dar. Aber auch die im Festzug anwesenden Jagdhunde der Jäger kamen gut an. Dabei waren die Jagdhunde nicht einmal die einzigen Tiere, die der langen Geschichte Buttenheims ihre Aufwartung machten: auch Haflinger und sogar ein Kaltblut-Viererzug, die sich für die Brauereien ins Geschirr legten, waren mit von der Partie.

 

 

Kreishegeschau 2018 im Hegelsaal Bamberg

Klaus Teufel, 1. Vorsitzender der Kreisgruppe Bamberg des Bayerischen Jagdverbandes, begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste. Besonders bedankte er sich bei Tanja Bächmann und Steffi Götz für die Organisation der Kreishegeschau und übersandte im Namen aller Bamberger Jäger Martina Polzer und Alexandra Weinberger die allerbesten Wünsche für baldige Genesung. Teufel informierte über den Sachstand des Rechtsstreits im Zusammenhang mit der Jagd am Edelmannsberg und ging kurz auf die drohende Afrikanische Schweinepest (ASP) ein, zu der Kathrin Werthmann vom Landratsamt Bamberg in Ihrem Bericht detaillierter die wichtigsten Fakten darlegte. Teufel beklagte sich über die weitreichenden Forderungen des Bauernverbandes im Zusammenhang mit der ASP und versuchte den Spagat zwischen Kritik am Bauernverband auf Landesebne und Lob für gute Zusammenarbeit auf Kreisebene.


„Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren“, so Teufels Credo für den Landkreis Bamberg! Ein kleines Denkzettelchen gab Teufel den Vertretern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) mit auf den Weg, indem er Dr. Holger von Stetten als Referent einlud, der unter dem Titel „Rehwild in der Ideologiefalle“ über Schwächen und Fehler im Verbissgutachten sprach und viele neue Fakten zu Gehör brachte.

Für die Stadt Bamberg hielt Bürgermeister Wolfgang Metzner zuvor ein Grußwort, in welchem er die Hegeleistung der Jägerschaft lobte. Leider stehe mit der drohenden ASP Ungemach ins Haus, so Metzner. Er bat die Jäger daher, in Ihren Bestrebungen um Reduktion der Schwarzwilddichte nicht nachzulassen und wie gewohnt mit den Behörden eng zusammenzuarbeiten. Die Jäger stünden hierbei an „vorderster Linie“, nur über sie könnten die Behörden erfahren, was draußen los sei.

 

Am Ende der Veranstaltung wies der Vorsitzende noch auf das im Oktober in Bamberg stattfindende internationale Falknertreffen mit mehr als 70 Falknern aus aller Welt mit ihren Greifvögeln hin. Klaus Teufel wünschte den Jägerinnen und Jägern für das anstehende Jagdjahr viel Waidmannsheil sowie eine unfallfreie Jagdsaison.

Jahreshauptversammlung 2018 in der Kunigundenruh

 

Auch heuer sorgten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Bamberg im Bayerischen Jagdverband (BJV) für einen feierlichen Rahmen der Jahreshauptversammlung. Der 1. Vorsitzende Klaus Teufel begrüßte die anwesenden Mitglieder und eröffnete die Jahreshauptversammlung zunächst mit dem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder der Kreisgruppe. Anschließend wurde an Markus Franz und Konrad Thun die Treuenadel für 60 Jahre BJV-Mitgliedschaft verliehen. Für 50 jährige Treue wurden geehrt die Herren Christian Dotterweich (noch aus 2015) sowie Johann Groh und Kurt Kerschl. Es folgten weitere Ehrungen für 40- sowie 25-jährige Mitgliedschaft. Der BJV dankt allen Mitgliedern für die lange Treue und wird weiterhin tatkräftig die Interessen seiner Mitglieder in Stadt und Landkreis Bamberg vertreten.

Es folgte die Verleihung der Schießnadeln, die heuer nicht so zahlreich verliehen werden konnten, wie in den Vorjahren. Dennoch freute sich Schießobmann über die hervorragenden Ergebnisse von Rainer Felsch, Walter Knoblach und Johannes Linsner, die allesamt Schießnadeln in Gold errungen hatten.

Als eine besonders schöne Geste ehrten die Mitglieder der Abteilung Hundewesen ihren ehemaligen Leiter und langjährigen Ausbilder, Jürgen Laukenmann, für sein Lebenswerk im Verein. Ohne ihn, so die junge Generation der Hundeausbilder, hätten sie das Wissen über Hunde und deren Ausbildung, das sie nun in der Jagdhundeausbildung anwenden niemals erworben. Als Dank wurde dem so Geehrten ein Geschenkkorb überreicht. Text A. Brandner

Bamberger Jäger informierten beim Herbstmarkt in                             Strullendorf über Jagd und Wild.

Die Gemeinde Strullendorf lud zum Herbstmarkt ein – und alle kamen. Unterschiedlichste Hobbykünstler und Kunsthandwerker präsentieren den Besuchern ihre Handwerkskunst, wie Keramikarbeiten, Objekte aus Holz, Metall oder Glas sowie Stoffkreationen, Floristik, Künstlerpuppen und Bären. Die vielen Künstler zeigten vor Ort ihr Können und ließen sich bei der Entstehung Ihrer Werke über die Schulter blicken. Und mittendrin: Die Bamberger Jäger mit dem „Lernort Natur“-Mobil! Im Kulturbauernhof bestens platziert, brachten sie gemeinsam mit der Waldbesitzervereinigung Bamberg und dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten (AELF) den interessierten Besuchern den Wald, die Natur und die in ihr lebenden Wildtiere näher. Vor allem den aufgeschlossenen und wissbegierigen Kindern galt es, Rede und Antwort zu stehen, denn beim Erhalt der Natur und einem artenreichen Wildbestand geht es um den Schutz von Ressourcen, die Morgen noch erlebbar sein sollen. Und die Zukunft gehört schließlich den Kindern.

Die Aktion in Strullendorf wurde zum ersten Mal durchgeführt, soll aber aufgrund des großen Interesses im nächsten Jahr wiederholt werden. Den Standdienst hatten dankenswerterweise Udo Wüst, Julia Eydam, Felix Teufel, Johannes Linsner und Klaus Teufel übernommen.

Wie die Bilder zeigen, kann es durchaus auch ein sehr harmonisches Miteinander zwischen Forstleuten und Jägern geben. Text: Andreas Brandner

Unsere Jägerinnen bei Ihrem letzten Treffen

Am 05.12.2017 fand wieder ein Treffen im Gasthaus Zöllner in Kleinziegenfeld 43 in Weismain statt. Auch dieses mal hatten unsere Jägerinnen wieder einen unterhaltsamen Abend. Unter der Leitung von Stefanie Götz finden diese Treffen regelmäßig statt. Termine werden hierzu regelmäßig auf unsere Homepage unter dem Jägerrinnenforum bzw. Termine veröffentlicht. Interessierte Jägerinnen sind jederzeit herzlich Willkommen. Text J. Rößner Bild T.Roppelt

Der Waldtag mit den Zapfendorfer Ferienkindern

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Waldtag mit den Zapfendorfer Ferienkinder statt. Bernd Rübensaal stellt auch heuer wieder das Revier Oberleiterbach zur Verfügung. Die Kinder verbrachten einen interessanten Waldtag mit einem erfahrenen Jäger. Bernd Rübensaal begeisterte mit interessanten Waldspielen und Wissenswertes über Wald, Wild und den Bienen.  Der Waldtag ist eine wunderbare Veranstaltung,  Kindern den Umgang mit der Natur und unserem heimischen Wild näher zu bringen. Text & Bild Jeannette Rößner 


Dressurprüfung 2017 erfolgreich. Fünfmal Bestnote erreicht.

Bei der diesjährigen, äußerst erfolgreichen Dressurprüfung der Kreisgruppe der Bamberger Jäger stellte sich ein bunter Rassemix den Prüfungsanforderungen. Von Deutsch Drahthaar über Gordon Setter und Golden Retriever bis hin zum Rauhhaarteckel, war vieles vertreten, was das Hundeführerherz höher schlagen lässt.

Zur Prüfung angetreten, waren vier Begleithunde und zehn Jagdhunde. Suchensieger mit je 80 Punkten wurden der Deutsche Pinscher „Mila“ geführt von Dietmar Schuler und der Deutsch Langhaar „Elmo vom Rothsee“ mit Jürgen Eck als Hundeführer. Insgesamt erreichten fünf Hunde die Bestnote 80 Punkte, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt, denn immerhin wird von den Hunden ein breites Spektrum an Fähigkeiten abverlangt. Von relativ einfachen Aufgaben wie das Gehen an der Leine und frei bei Fuß gehen, reichen die Prüfungsfächer bis zu speziell jagdlichen Fähigkeiten wie etwa Apport, Ablegen mit Schussabgabe. Insbesondere die Unbefangenheit bei Radfahrern und Joggern ist eine Prüfungsaufgabe, die in unserer modernen Freizeitgesellschaft sehr wichtig ist, schließlich soll der Jagdhund niemanden stören oder gar gefährden.

Wünschenswert wäre, dass alle Hundehalter auf eine konsequente Erziehung ihres Vierbeiners achteten. Konflikte zwischen Naturnutzern und Hundehaltern könnten oftmals vermieden werden, wenn Hunden einfache Kommandos beherrschten. Die Kreisgruppe der Bamberger Jäger bietet zu diesem Zweck regelmäßig verschiedene Hundekurse an, die auch Nichtjägern offen stehen. Infos finden Sie auf dieser Homepage.

Die Prüfung wurde umrahmt von den Bamberger Jagdhornbläsern. Für das Sponsoring der Veranstaltung ergeht herzlicher Dank an die Firma „Bosch Tiernahrung“.

Alle Bilder von Stefan Übelacker.


Müllsammelaktion im Revier Steinfeld bringt traurigen Rekord:  2 große Anhänger Müll aus dem Wald geholt.

Pünktlich zum Aufgang des neuen Jagd Jahres haben wir uns auf die Jagd nach Hinterlassenschaften der Umweltschweine gemacht. Mit Erschrecken mussten wir feststellen, dass aller mögliche Unrat im Wald entsorgt wird. Liebe Landwirte, Tierbesitzer, Waldbesitzer, Naturliebhaber, Wanderer, Spaziergänger oder an alle, die auch noch in Zukunft die Natur und den Wald nutzen und genießen wollen, seit doch so nett und entsorgt Euren Dreck bitte nicht in der Natur. Mir ist es unverständlich, wie man säckeweise Altglas auf einen Haufen in den Wald schmeißen kann, anstatt den Altglascontainer zu benutzen. Ebenso habe ich kein Verständnis für Leute, die anscheinend mit dem Auto in einen Waldweg fahren um ihr Auto zu entmüllen. Wenn wir schon bei Waldwegen sind auf denen anscheinend Schäferstündchen abgehalten werden, seit doch so nett und nehmt Eure Piccolöchen und Kondome nebst Verpackung nach den obligatorischen 2 Minuten wieder mit. Ebenso kann man Altreifen, Schrott, alte Koppelzäune und Siloplanen einfach aufräumen, bevor man sie in den Wald fährt. Ich bin wirklich erschrocken und sehr enttäuscht wie mit unserer Natur, der Zukunft unserer Kinder und folgenden Generationen umgegangen wird. Wir haben in 9 Stunden heute nur 350 ha unseres Revieres geschafft, 2 große Anhänger mit Müll gefunden und sind leider immer noch nicht fertig….

Text und Bild: Alexander und Stefanie Götz.


Schießnachweispflicht für Drückjagden 2017 noch nicht verpflichtend

Schießobmann Wolfgang Linsner gibt bekannt: Laut BJV-Präsidium besteht bei Gesellschaftsjagden für 2017 noch keine verbindliche Schießnachweispflicht. Dennoch können die Jagdveranstalter wie z.B. die Bayer. Staatsforsten diesen Nachweis verlangen. Die Jagdleiter können also in diesem Jahr noch individuell entscheiden, ob sie einen Schießnachweis einfordern. Als teilnehmender Schütze steht auf der sicheren Seite, wer regelmäßig übt und dabei den Schießnachweis erbringt. Text: Andreas Brandner


Anwenderschulungen von BJVdigital in Vorra und Buttenheim im Juni

Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der zahlreichen Nachfragen und unseren aktuellen Neuheiten bieten wir in Kürze wieder Anwenderschulungen von BJVdigital an.

Hier besteht die Möglichkeit noch tieferen Einblick in das Programm zu erhalten und evtl. fragen zur Bedienung usw. direkt zu besprechen.

Auch neue Interessenten die bisher noch nicht damit arbeiten sind herzlich willkommen.

 

BJV-Digital Schulungen in Oberfranken

Datum Uhrzeit Ort
Mittwoch, 21. Juni Ab 19.00 Uhr Gasthaus Grüne Linde, Bamberger Str. 1, 96158 Frensdorf / Vorra
Donnerstag, 22. Juni Ab 19.00 Uhr Levi Strauss Museum, Marktstr. 33, 96155 Buttenheim

Anmeldungen bitte an admin@bjvdigital.de


Schulungsinhalte

Funktionen und Features von BJVdigital:
–          Systemeigenschaften und Datenschutzmodell
–          Dateneingabe und Auswertungen
–          Erstellung der eigenen Reviergrenzen und Nutzung über BJVdigital
–          Reviereinrichtungen übersichtlich verwalten
–          Nutzung der BJVdigital App
–          Bedienung der Meldungs- und Auswertungskarte
–          Alles über Bejagungsgemeinschaften
–          Erfolgsbeispiele
–          sowie weitere Punkte

Bitte geben Sie diese Information an Interessierte Personen weiter.
Melden Sie sich bitte einfach über admin@bjvdigital.de an.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen ebenfalls gerne zur Verfügung. Hierzu können Sie auch unser neues Hilfeformular verwenden. Im System über „Hilfe“ zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Körner


Die Anliegen der Bamberger Jäger finden Gehör im „Fränkischen Tag“

 

Dass wir Bamberger Jäger in unseren Anliegen als Heger und Hüter des Wildes ernst genommen werden, bewies diese Woche die Tageszeitung „Fränkischer Tag“. Ein an sich unschönes Thema bekam als Hauptartikel auf den Seiten „Bamberg-Land“ den nötigen Raum, um auf eine besorgniserregende Entwicklung aufmerksam zu

machen:

Immer mehr Hunde werden von ihren Haltern unangeleint frei durch Feld und Flur geführt. Oftmals nur ungenügend erzogen, kommt es dann wie es kommen muss: Beim ansonsten „braven“ Hund obsiegt der Jagdtrieb. Die Hunde hetzen Rehwild und – wildern! Seien es nun Achtlosigkeit und mangelndes Verantwortungsbewußtsein oder lediglich Unwissenheit und fehlende Kompetenz der Besitzer was die Haltung und Abrichtung größerer Hunde betrifft, Fakt ist: Jeder Fall ist einer zu viel!

Die Vorstandschaft der Kreisgruppe Bamberg appelliert daher an Hundebesitzer ihre Tierliebe nicht nur auf den eigenen Hund zu beschränken, sondern auch an die Wildtiere zu denken. Übernehmen Sie Verantwortung und beachten Sie die geltenden rechtlichen Grundlagen! Ferner bittet die Vorstandschaft der Kreisgruppe Bamberg alle Jagdpächter darum, Fälle von wildernden Hunden konsequent zur Anzeige zu bringen. Nur der Lerneffekt wird helfen, die in vielen Revieren unbefriedigende Situation zu verbessern. Bleiben Sie als Jäger des Bayerischen Jagdverbandes in solchen oftmals emotionalen aufgeladenen Situationen jedoch stets ruhig, sachlich und besonnen!

 

Weiterführende Informationen finden Hundehalter und Jäger hier: „Mit meinem Hund in der Natur“

Text und Bild Andreas Brandner 19.03.2017

 


Gut besuchte Jahreshauptversammlung fand in der Kunigundenruh statt

Die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Bamberg umrahmten die Jahreshauptversammlung sehr festlich. Der 1. Vorsitzende Klaus Teufel begrüßte die anwesenden Mitglieder und eröffnete die Jahreshauptversammlung zunächst mit dem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder der Kreisgruppe. Anschließend wurden die Treuenadeln für die BJV-Mitgliedschaft verliehen. Für 50 jährige Treue wurden geehrt die Herren Bernhard Hollfelder und Johann Koch. Für 40 jährige Treue erhielten Robert Maid, Walther Holland, Dr. Sigrid Schwenk, Dr. Walter Bruhn, Otto Kubrick und Volker Conrad die Treuenadeln überreicht. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Mitglieder für die Fortsetzung des neueingeführten „Bamberger Jägerblättla“ aus. 1. Vorsitzender Klaus Teufel berichtete vom Baufortschritt der neuen Hütte, die am Hundeplatz im Lehrrevier die Ausrüstung zur Jagdhundeausbildung beherbergen soll und zu Ausbildungszwecken der Jungjäger dienen wird. Zudem sind für 2017 öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie Exkursionen im Rahmen der Aktion „Lernort Natur“ dort geplant. Text und Bild Andreas Brandner 19.03.2017


Kreishegeschau 2017 im Hegelsaal Bamberg

Klaus Teufel, 1. Vorsitzender der Kreisgruppe Bamberg des Bayerischen Jagdverbandes, begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste, die sich auf Einladung des Landratsamtes im Hegelsaal des Bamberger Konzert- und Kongresszentrums eingefunden hatten. Für die Stadt Bamberg hielt Bürgermeister Wolfgang Metzner in gewohnt flotter und humorvoller Manier ein Grußwort, in welchem er die bedeutsame Biotop-Hege als eine der Kernkompetenzen der Jägerschaft hervorhob. Daraus erwachse der Jägerschaft, die eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit ausübe, auch die Legitimation, die sie in der von vielen verschieden Ansprüchen geprägten modernen Erholungs- und Freizeitgesellschaft benötige: Nur wenn die Menschen sehen, dass Jäger als Naturschützer die Kulturlandschaft aktiv zu Gunsten des Wildes gestalten, werden sie auch in Zukunft Verständnis für die Jagd aufbringen, so Metzner. MdB Thomas Silberhorn gelang es in seinem Grußwort, kontrovers diskutierte Themen wie „Verbissgutachten“, „Öko-Jagd“ und „waidgerechtes Jagen“ kenntnis- und wortreich zu referieren – ohne sich zugleich eindeutig zu positionieren.

Nach den Jagdsignalen wurden die diesjährigen Ehrungen vorgenommen. Für vielfältiges ehrenamtliches Engagement wurden geehrt die Herren Ulrich Keilholz, Volker Konrad, Johannes Trunk, Manfred Fleischmann, Udo Wüst und Hans Rübensaal. Neben dem Bericht der unteren Jagdbehörde zu den Abschusszahlen im abgelaufenen Jagdjahr fand der Vortrag von Gerhard Gruber von der RUAG AG zum Aprallverhalten von bleifreier und bleihaltiger Munition großes Interesse. Gruber bewies anhand von Tests, wie bedeutend der Winkel des abgegebenen Schusses zum Boden ist und wie wichtig es ist, die Bodenbeschaffenheit (Wiese, Waldboden oder ein Forstweg) zu beachten. Im Zuge des Vortrags wurde dem Auditorium erneut bewusst, wie unerlässlich ausreichend hohe Ansitzeinrichtungen für eine sichere Jagdausübung wegen des Winkels sind.


Bamberger besuchten Flintenparcours in Tambach