Kreishegeschau in der Regnitz-Arena in Hirschaid 

 

Am 25. April 2026 wurde das Jagdjahr 2025 offiziell, mit der Kreishegeschau der Bamberger Jäger abgeschlossen.

Bereits am Vormittag waren viele, fleißige Helfer am Werk. Sie verliehen der alljährlichen Veranstaltung ihren würdigen Rahmen, indem sie die Regnitz Arena dem Anlass entsprechenden eindeckten und prachtvoll dekorierten.

Die ausgestellten Präparate und Gehörne wurden im Vorfeld von der Unteren Jagdbehörde, vertreten durch Herrn Dr. Henning Juntunen, genauer in Augenschein genommen und Unregelmäßigkeiten dokumentiert.

 

Pünktlich um 19.00 Uhr eröffnete unsere Bläsergruppe die Kreishegeschau mit jagdlichen Klängen und Klaus Teufel 1. Vorstand der BJV-Kreisgruppe Bamberg begrüßte alle Anwesenden sehr herzlich.

 

Nach seiner Begrüßung durfte Forstdirektor Gregor Schießl sein Grußwort an die Anwesenden richten. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit über alle Jahre hinweg und verabschiedete sich in den Ruhestand.

 

Herr Siebenhaar, Vertreter der Unteren Jagdbehörde, wurde durch Herrn Dr. Juntunen vertreten. Dieser verlas die Streckenlisten und verkündetet die Erfüllung der Abschusspläne. Darüber hinaus erklärte er die Vorgehensweise und Handhabung der neuen Abschussreglung des Bayerischen Jagdgesetztes. Des Weiteren wurde die bereits angekündigte Wahlmöglichkeit bei der Bejagung des Rehwildes mit oder ohne Abschlussplan anschaulich erklärt.

 

Nach diesen Ausführungen wurde die Strecke 2025/26 durch unsere Jagdhornbläser verblasen.

Leider konnten einige Politiker der Einladung von Klaus Teufel nicht folgen. Dennoch waren der Bundestagsabgeordnete Thomas Silberhorn und Landratskandidat Johannes Maciejoncyk anwesend und begrüßten die Anwesenden mit Ihren persönlichen Grußworten.

 

Im Anschluss übernahm Herr Dr. Heiko Granzin Rechtanwalt das Wort. Er referiert sehr eindrucksvoll über das Waffenrecht und das Jagdgesetz und erläutert sehr eindrucksvoll an vielen Bespielen, was erlaubt ist und worauf man achten muss, wenn man auf Jagd geht. Dieser Vortrag wurde sowohl von Jäger- und Jägerinnen als auch von der unteren Jagdbehörde sehr aufmerksam verfolgt. Im Anschluss gab es noch einen regen Austausch mit Herr Dr. Granzin.

 

Die Kreishegeschau war wieder eine sehr schöne Veranstaltung und sie funktioniert nur mit vielen, unermüdlichen Helfern. Klaus Teufel bedankte sich sehr herzlich bei seinen fleißigen Unterstützern – unter anderem auch Herbert Bürk für seine unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit. Ein großer Dank geht des Weiteren an Dagmar Teufel und ein befreundetes Ehepaar, die uns jedes Jahr bei der Bewirtung und dem Verkauf mit unterstützen, obwohl sie keine Jäger sind. Ein besonderes Dankeschön ging an Ines Popp, Bernd Rübensaal und Jeannette Rößner.

Text und Fotos: Jeannette Rößner & Herbert Bürk


Tradition bei der diesjährigen Jungjägerfeier

 

Mitte Februar fiel der Startschuss zum Jagdkurs 2025 der Kreisgruppe Bamberg. Knapp 20 angehende Jungjägerinnen und Jungjäger begannen in Vorra ihre Reise zum „Grünen Abitur“. Zu diesem Zeitpunkt ahnte allerdings kaum jemand, auf welches Abenteuer sie sich eingelassen hatten.

 

Der Kurs begann mit Waffenkunde bei dem engagierten Ausbilder Stefan Geus, der nicht nur an der Oberfläche der Technik kratzte, sondern alle prüfungsrelevanten Waffensysteme und Optiken bis ins Detail lehrte.

 

Munter ging es mit einem Fach weiter, welches ganz oben auf der Agenda eines jeden zukünftigen Waidmanns stehen sollte: Jagdliche Praxis, Waidgerechtigkeit und Brauchtum. Klaus Friedel hatte hierzu in sein Revier geladen und gab sein Wissen anhand von Praxisbeispielen an die nächste Generation weiter.

 

„Jagd ohne Hund is’ Schund“ war das Stichwort zum nächsten Lerneinheit, welche im April auf die Kursteilnehmenden wartete. Claudia Werthmüller vermittelte – nicht nur online, sondern auch im Revier – den richtigen Umgang mit Jagdhunden und erklärte, wofür die unterschiedlichen Rassen am besten geeignet sind. Zusammen mit Roland Handwerger und seinem Deutsch-Drahthaar „Arco“ ging es anschließend ins Revier, wo das Jagen unter der Flinte, die Nachsuche und das Apportieren gezeigt wurden.

Der Mai begann mit einer Exkursion unter der Leitung von Thomas Stahl. Es ging hinaus auf die blühenden Wiesen und Felder, und man möchte fast meinen, kein Kraut, keine Blume und kein Baum blieben von Thomas unentdeckt. Auf den sonnigen Ausflug folgte der Unterricht zum Thema Federwild in Vorra. Die Gaststätte „Zur grünen Linde“ dürfte vielen Jagdscheininhabern im Landkreis Bamberg ein Begriff sein. Johannes Brehm besuchte mit der Gruppe kleine Weiher auf der Suche nach Federwild und lehrte zudem den Umgang mit Jagdfallen aller Art.

 

Ab Juni wurde es ernst: Die Praxis mit der zuvor erworbenen Flinte stand an. Für den Großteil der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer war es sicherlich die erste Berührung mit einer Schusswaffe und die ersten Schüsse auf Tontauben in Drügendorf. Parallel dazu begann im 14-tägigen Wechsel mit dem Kugelschießen in der Kunigundenruh die Waffenhandhabung in Dippach. Drilling, R8, Doppelflinte, Mauser 98, Revolver und Pistole galt es von nun an sicher zu beherrschen. Stefan Endress und sein Team leisteten hervorragende Arbeit und bildeten die Teilnehmer bis zur Prüfung akribisch aus.

 

Ab Ende Juni wurde die Haarwild-Ausgabe des „Heintges“ unter die Lupe genommen. Stefan Förth erklärte alles Wichtige zum Jahreszyklus der prüfungsrelevanten Schalenwildarten, zeigte am Beispiel von Tierschädeln und Zähnen die Altersbestimmung und brachte den angehenden Jungjägern alles zum Thema Raubwild bei. Zudem lehrte Thomas Stahl das Thema Natura 2000 sowie weitere Inhalte zu Naturschutz und Landbau, insbesondere zu den wichtigsten Getreidesorten und Äsungspflanzen für Wildäcker. Im Anschluss stand eine weitere Exkursion auf dem Plan: Hubert Weikart lud in sein Revier ein, um Naturverjüngung, Verbissschäden, Baumarten und -samen und deren Schutzmaßnahmen direkt vor Ort zu begutachten.

 

Der August stand im Zeichen des „Lernurlaubs“. Es fand zwar kein Präsenzunterricht statt, doch die Teilnehmer hatten im heißesten Monat des Jahres jede Menge Stoff zu büffeln. Zurück auf die Schulbank ging es im September. Ausbildungsleiter Jörg Stütz bildete das Finale des Unterrichts und vermittelte sein Wissen in den Bereichen Jagdrecht und Wildkrankheiten.

 

Mit einem vollen Rucksack an Wissen startete die dreiteilige Jägerprüfung Ende November: Erst die schriftliche Prüfung, gefolgt von der mündlichen – beide in Scheßlitz – bis das Ganze schließlich in der Waffenhandhabungs- und Schießprüfung in Drügendorf mündete.

 

So ein „Grünes Abitur“ muss man sich mit Fleiß und Ehrgeiz verdienen – und so etwas darf auch gebührend und traditionell gefeiert werden. Die frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger ließen es sich nicht nehmen, die Lehrstätte und Gastwirtschaft „Zur grünen Linde“ für diesen besonderen Anlass einzunehmen. Der Abend war gefüllt mit einem festlichen Programm: ein hervorragender Rehbraten, musikalische Begleitung durch die Steigerwälder Jagdhornbläser – die dieses Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum feiern –, kleine Geschenke für alle Ausbilder und ein bebilderter Jahresrückblick des Kurses.

 

Der Höhepunkt des Abends war jedoch der traditionelle „Jägerschlag“ durch den Vorsitzenden Klaus Teufel. Ein toller Jagdkurs 2025 endete somit traditionell und gut gerüstet für das kommende Jagdjahr. Herzlichen Dank an alle Ausbilderinnen und Ausbilder sowie an alle Jungjägerinnen und Jungjäger, die diesen Weg gemeinsam gegangen und diese Feier möglich gemacht haben.

 

Ein dreifaches „Horrido!“

 

Text: Michael Hümmer / Max Schmidt

Fotos: Michael Hümmer


Leinenpflicht aller Hunde in der Brut- und Setzzeit ein absolutes Muss!

Um den Nachwuchs heimischer Wildtiere zu schützen, gelten in der Brut- und Setzzeit für Hundehalter bestimmte, absolut berechtigte Auflagen zum Schutz unserer bedrohten Tierwelt!

 

Warum muss ein Hund in der Brut- und Setzzeit an die Leine?

Dass viele Hundehalter von der Einschränkung des Freilaufs nicht begeistert sind, kann man gut verstehen.

Machen ausgiebige Spaziergänge doch gerade im milden Frühling und Frühsommer besonders viel Spaß.

Das Wichtigste in Kürze:

Im Frühling und Frühsommer bekommen zahlreiche Wildtiere Nachwuchs und sind besonders gefährdet. Daher gelten in der Brut- und Setzzeit besondere Regelungen im Umgang mit der Natur, unter anderem die Leinenpflicht für Hunde. Freilaufende Hunde stellen für Wildtiere eine Gefahr dar. Allein der Geruch eines Hundes kann bewirken, dass das Muttertier den Nachwuchs verlässt. Aber auch Hunde selbst sind gefährdet, da manche Wildtiere, wie zum Beispiel Wildschweine, ihren Nachwuchs aktiv verteidigen.

 

Bei Vögeln ist es die Zeit des Nestbaus, des Brütens und der Aufzucht ihrer Jungvögel. Auch bei allen anderen Wildtieren ist es die Phase, in der sie ihren wehrlosen Nachwuchs in die Welt setzen. Brutpaare und andere Eltern von seltenen Jungtieren – insbesondere Bodenbrüter und Niederwild müssen dauerhaft aufpassen – auf ihren vom Aussterben bedrohten Nachwuchs! In dieser Phase sind alle Wildtiere – insbesondere Bodenbrüter und alle anderen Jungtiere in Brach- und Grasflächen usw. - besonders störungsanfällig.

Jungtiere und Nester – ohne Schutz der Eltern werden nicht nur für Greif- und Rabenvögel zur leichten Beute.

 

Deshalb sollte jeder, der sich in die Natur begibt – auch ohne Hund – RÜCKSICHT nehmen und vor allem nicht quer-Feld-ein unterwegs sein!

Bericht und Fotos: Herbert Bürk

 


Schützenhaus Kunigundenruh neue Begegnungsstätte der BJV-Kreisgruppe Bamberg

 

Als neuer Ort der Begegnung in besonderer Atmosphäre wurde das Gesellschaftshaus und das Freigelände mit Pavillon von der BJV-Kreisgruppe Bamberg für die nächsten 10 Jahre angemietet.

Der Gäste-Saal des ehemaligen Forsthauses wurde renoviert und neugestaltet. Gut 100 qm werden für unterschiedliche Zwecke genutzt:

In dem mit Tier-Präparaten wunderbar dekorierten großen Raum, die unter anderem als Anschauungsobjekte für die Jagdausbildung dienen, wird bereits Jagdschule abgehalten.

Die Jägerausbildung findet dort sowohl in Theorie als auch in der Praxis bezüglich Waffenhandhabung und Schießwesen auf dem Kunigundenruh-Gelände statt. Ideal hierbei ist der kurze Weg zum Schießstand.

Darüber hinaus üben die Bamberger Jagdhornbläser dort und auch die Hundeabteilung hält hier den theoretischen Unterricht im Rahmen der Hundeausbildung.

Ebenso werden dort die Vorstands- und Ausschuss-Sitzungen abgehalten, denn die Räumlichkeiten sollen als Ort der Begegnung in besonderer Atmosphäre zu unterschiedlichen Anlässen dienen.

Das nostalgische Außengelände mit wunderbarem Holz-Pavillon soll bei schönem Wetter zusätzlich für gesellige Treffen genutzt werden.

Bericht und Fotos: Herbert Bürk

 


Jahreshauptversammlung 2026 auf Gut Leimershof  

 

Am 27.Februar 2026 fand die jährliche Jahreshauptversammlung der Bamberger Jäger in der Hofscheune auf Gut Leimershof in Breitengüßbach statt. Traditionell eröffneten die Bamberger Jagdhornbläser feierlich die Jahreshauptversammlung.

 

Im Anschluss daran begrüßte der 1. Vorstand Klaus Teufel alle anwesenden Mitglieder der Kreisgruppe herzlich.

 

Einer der ersten Tagesordnungspunkte ist der Dank für jahrelange Mitgliedschaft und Treue in der Kreisgruppe Bamberg. Hierfür wurden BJV-Ehrennadeln und Urkunden an die anwesenden Jubilare durch Klaus Teufel überreicht. In diesem Jahr gab es darüber hinaus auch Ehrungen für besondere Verdienste.

Es folgten weitere Tagesordnungspunkte wie beispielsweise der Bericht von Klaus Teufel seiner unterschiedlichen Aktivitäten und Tätigkeiten als 1.Vorsitzender aus dem letzten Jahr.

Ebenso berichteten die Leiter der verschiedenen Abteilungen unserer Kreisgruppe über Neuigkeiten in den unterschiedlichen Bereichen und informierten über ihre Aktivitäten im letzten Jahr. In diesem Jahr gab es zudem noch Ehrungen für Schützen, die im Laufe des vergangenen Jagdjahres auf Leistungsnadeln schossen.

Die Versammlung wurde wieder feierlich durch die Jaghornbläser beendet.

Bericht: Julia Eydam/Herbert Bürk

Fotos: Herbert Bürk


Im Jahr 2025 wieder hervorregende Prüfungsergebnisse in der Hundeabteilung

 

Unsere Hundeabteilung der BJV-Kreisgruppe Bamberg glänzte auch im vergangenen Jahr durch hervorragende Prüfungsergebnisse.

So haben im Dressurkurs von insgesamt 12 Jagdhunden und ein Begleithund alle Hunde die Dressurprüfung erfolgreich bestanden.

Zum Kurs „Brauchbarkeit“ wurden insgesamt 14 Hunde angemeldet. Weitere stießen zusätzlich aus dem Vorjahr dazu. Zur Brauchbarkeitsprüfung traten am 16.08.2025 zehn Hunde im Modul A1 und fünf Hunde im Modul A2 an. Auch diese wurde von fast allen erfolgreich abgelegt.

 Am 11.10.2025 wurden 4 Hunde aus diesem Kurs im Modul A1 und 2 Hunde im Modul A2 nochmals geprüft. Hierbei wurde mit 4 Teilnehmern zusätzlich eine Prüfung an der „Lebenden Ente“ durchgeführt, wovon 3 bestanden haben. Des Weiteren hat sich ein Gespann der Stöberprüfung gestellt und diese mit Bravour bestanden.

Darüber hinaus gab es parallel zum Dressur- und Brauchbarkeitskurs von Februar bis November 2025 einen Welpen-Kurs, bei der 15 Welpen aller Rassen teilnahmen.

Solche Erfolge können nur durch hervorragende Ausbilder erzielt werden. Ihnen gebührt besondere Anerkennung für ihre Arbeit und ihr Engagement.

Bericht und Foto: Herbert Bürk

 


BJV-Kreisgruppe Bamberg spendet regelmäßig für

das neue Kinder- und Jugendhospiz in Bamberg

Bei der alljährlichen Hubertus-Messe der BJV-Kreisgruppe Bamberg am 8. November 2025 in der Kirche St. Vitus in Hirschaid begeisterten die Bamberger Jagdhornbläser die Zuhörer durch ihr anschließendes Benefizkonzert.

 

In diesem Jahr kam die beachtliche Summe von 1250 € für das Kinder- und Jugendhospiz „Sternenzelt“ zusammen. Der symbolische Scheck wurde am 2. Dezember 2025 vom BJV-Kreisgruppenvorsitzenden Klaus Teufel und von dem Vertreter der Bamberger Jagdhornbläser Thomas Völkl feierlich an die Hospizleiterin des Kinder- und Jugendhospizes Beate Neumeister und an Pflegedirektorin Ilona Baumann überreicht.

 

Im Kinder- und Jugendhospiz „Sternenzelt“ mit zwölf stationären und vier teilstationären Plätzen werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 26 Jahren mit einer unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankung begleitet und gepflegt. Sowohl die erkrankten Kinder als auch deren Geschwister und Eltern werden während ihrer Aufenthalte begleitet und unterstützt.

Bericht und Fotos: Herbert Bürk

 


BJV-Kreisgruppe Bamberg feiert Hubertusmesse in Hirschaid

mit anschließendem Benefizkonzert der Bamberger Jagdhornbläser

Am Samstag, den 08. November 2025 fand in der Kirche St. Vitus in Hirschaid die traditionelle Hubertusmesse der Bamberger Jäger statt.

Dem Anlass entsprechend wurde die Kirche mit einem Hirschkopf vor dem Altar jagdlich dekoriert.

 

Das Kreuz zwischen dem Geweih – das Symbol für den Heiligen Hubertus, der Schutzpatron der Jäger – strahlte im Zentrum des Altar-Raumes in die Reihen der zahlreichen Gottesdienstteilnehmer.

 

Des Jägers Ehrenschild

Das ist des Jägers Ehrenschild,

dass er beschützt und hegt sein Wild,

waidmännisch jagt, wie sich´s gehört,

den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

 

Gemäß dem Brauchtum der altertümlichen Jagd hielt Pfarrer Jürgen Dellermann – wie die Jahre davor - die Hubertusmesse mit einer beeindruckenden Predigt. Mit dem Liedtext "Der Jäger aus Kurpfalz' begann er die Predigt und stellte die Unterschiede zum heutigen Jagen dar.

 

Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst durch die Bamberger Jagdhornbläser – sowie durch beeindruckende Orgelmusik.

 

Die Lesung wurde wie üblich durch den 1. Vorsitzenden der BJV-Kreisgruppe Bamberg, Klaus Teufel, vorgetragen.

 

Nach dem Motto „Das beste kommt zum Schluss“ spielten im Anschluss an die Messe die Bamberger Jagdhornbläser ein Benefizkonzert zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz „Sternenzelt“ in Bamberg. Sämtliche Spenden landen zu hundert Prozent beim Bamberger Kinderhospiz „Sternenzelt“.

Bericht: Julia Eydam/Herbert Bürk

Fotos: Rudolf Eydam

 


Bereicherung des legendären Kürbisfestes in Altendorf durch Bamberger Jäger

 

Das alljährliche, sonntägliche Kürbisfest im Kürbisdorf Altendorf am 5. Oktober lockt bei jedem Wetter zahlreiche Zuschauer nach Altendorf, um all die verschiedenen Kürbisse zu bewundern, kulinarische Spezialitäten rund um den Kürbis zu probieren und durch die Straßen sowie Höfe Altendorfs zu schlendern und die dortigen Stände zu besichtigen.

 

Wie auch im letzten Jahr, waren auch in diesem Jahr die Bamberger Jäger am Kürbisfest mit verschiedenen Aktionen vertreten.

 

So zeigten die Jäger im BJV-Wildlandmobil zahlreiche Präparate von heimischen Tieren - wie Fuchs oder Fasan. Anhand dieser „Blickfänge“ konnten die erfahrenen Jäger den nachfragenden Interessenten Genaueres zu den jeweiligen Tieren erklären.

 

Zudem hatten die Jäger einen Informationsstand mit zahlreichen Broschüren des BJV für klein und groß. Mit „Fühlkisten“ für Kinder konnten sie Dinge aus der Natur blind erfühlen und erraten.

 

Auf der großen Bühne in der Dorfmitte trugen unter anderem die Bamberger Jagdhornbläser zur musikalischen Umrahmung mit einem beeindruckenden Jagdhorn-Konzert bei.

 

Großer Dank gilt all den engagierten Beteiligten, insbesondere allen Freiwilligen, die an diesem Tag voller Leidenschaft mitgeholfen haben.

Bericht: Julia Eydam/Herbert Bürk

Fotos: Rudolf Eydam

 


Mit Ferienkindern auf Spurensuche nach Wildtieren unterwegs

 

Am Samstag, den 09.08.2025 fand im Revier Oberleiterbach im Rahmen des Ferienprogrammes der Gemeinde Zapfendorf wieder der jährliche „Ferien-Waldtag“ statt.

Mit Jägerin Jeannette Rößner und dem Jäger Bernd Rübensaal machten sich 16 interessierte Kinder auf, um die Spuren der Wildtiere zu finden bzw. Wald und die Flur zu erkunden. Tatkräftige Unterstützung kam hierbei von Rauhaardackel Kaspar.

 

Bei der ersten Station, dem „Wildbienen-Hotel“, erklärte Bernd Rübensaal kompetent und eindrucksvoll die Lebensweise der Wildbienen, so dass sich im Anschluss ein reger gegenseitiger Austausch zum Thema, Biene, Wespe und Co entwickelte.

Während der weiteren Erkundung des Waldes wurde anschaulich und lebendig viel über unser heimisches Wild und über andere Waldbewohner erklärt. Darüber hinaus konnten die Kinder ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit beweisen. So entdeckten und beobachteten die Mädels und Jungs mit dem Fernglas - von einer hohen Jägerkanzel aus unter anderem Greifvögel in den Bäumen. Plötzlich war auch noch eine Rotte Wildschweine, das Schrecken der Rehe und ein Waldkauz im Dickicht zu hören.

 

Als weiteren Programmpunkt durften die Kinder die „Schweiß-Arbeit“ eines Jagdhundes live miterleben. Leise und vorsichtig folgten sie dem Rauhaardackel Kaspar auf der Schweißfährte.

Des Weiteren besuchten die Ferienkinder einen großen Bau mit mehreren Röhren, in dem Fuchs und Dachs zu Hause sind. Bei der abwechslungsreichen und interessanten Walderkundung lernten und fühlten sie auch, warum eine Eule lautlos durch die Luft fliegen kann.

 

Bewegung und Sport an der frischen Luft kamen dabei ebenfalls nicht zu kurz: Das Spiel „Wie dick ist ein Baumstamm?“, kam wieder sehr gut an. Darüber hinaus durften die Teilnehmer beim „Kiefernzapfen-Weitwurf“ ihre Geschicklichkeit und Sportlichkeit beweisen. Zum krönenden Abschluss gab es eine kleine Stärkung und jedem Kind wurde eine „Urkunde zum Waldexperten“ überreicht.

Für alle Beteiligten war es wieder ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag in unserer heimischen Natur.

Text/Fotos: Jeannette Rößner / Bernd Rübensaal

 


Zum Schutz der Rehkitze – Vereinigung von Hightech & Ehrenamt in Vorra

 

Gemeinsame Initiative von Wildtierrettern aus Franken setzt auf modernste Technik und unermüdlichen Einsatz von freiwilligen Helfern aus der Luft & am Boden zur Mahdzeit. Wenn die ersten warmen Tage des Jahres die Wiesen in ein großflächiges, grünes Meer verwandeln, beginnt für viele Rehkitze eine gefährliche Zeit. Instinktiv suchen die Jungtiere Deckung und Schutz im hohen Gras. Von immer größeren Traktoren werden mit rasanter Geschwindigkeit diese Grünflächen großflächig gemäht. Jedes Lebewesen, was sich dort zu diesem Zeitpunkt aufhält, ist in akuter Lebensgefahr. Insbesondere Jungtiere – wie Rehkitze und Feldhasen oder Fasane und Rebhühner – werden häufig von den breiten Mähwerken erfasst.

Um den grausamen Tod zu verhindern, haben sich mehrere Wildtierrettungsvereine aus der Region Franken zu einem schlagkräftigen Netzwerk zusammengeschlossen. In diesen Vereinen arbeiten zahlreiche ehrenamtlich engagierte Helferinnen und Helfer Hand in Hand, um den Schutz der heimischen Wildtiere zu gewährleisten. Anfang April haben sich Vertreter der gemeinnützigen Vereine aus den Landkreisen Bamberg und Forchheim erstmalig im Gasthaus von Johannes Brehm in Vorra getroffen und über verschiedene Themen rund um die Wildtierrettung diskutiert und gegenseitige Erfahrungen ausgetauscht.

 

Der Einsatz modernster Technologie bei der Kitzrettung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Rettungsaktionen. Das kooperierende Rettungsteam aus Franken setzt für die Suche nach Jungtieren leistungsfähige Drohnen ein, die mit hochsensiblen Wärmebildkameras ausgestattet sind. Diese innovative Methode ermöglicht es, nicht nur die im hohen Gras verborgenen Rehkitze zu entdecken, sondern darüber hinaus auch Gelege von Bodenbrütern - wie z. b. von Fasanen - aus der Luft präzise zu lokalisieren, um situationsbedingt passende Maßnahmen zu ergreifen können. Die Wärmesignatur der Kitze auf den Aufnahmen der hochwertigen Wärmebildkamera macht den Standort der gut versteckten Jungtiere deutlich sichtbar. Anschließend werden diese behutsam geborgen und in sichere Obhut gebracht, bevor die Mahd erfolgt. Sobald die Mäharbeiten beendet sind, werden die Kitze wieder freigelassen.

Landwirte allein – nicht Jäger – stehen in der Verantwortung!

Aus Tierschutzgründen ist es seitens des Landwirts erforderlich, vor der Mahd durch entsprechende Maßnahmen zu gewährleisten, dass keine Rehkitze durch die Mähmesser verletzt oder getötet werden. Das Unterlassen dieser Vorsorge kann eine Straftat nach § 17 Tierschutzgesetz darstellen. Einem Landwirt, der sich nicht um Kitzrettung kümmert, drohen empfindliche Strafen. Sie stehen in der Pflicht, ihre Mahdtermine frühzeitig mitzuteilen, um die Möglichkeit zu geben, die Kitze rechtzeitig mit Unterstützung des „Fränkischen Drohnen-Netzwerk-Teams“ zu retten.

 

Diese ehrenamtliche, engagierte Hilfeleistung aus der Jägerschaft sollte von Landwirten mit absoluter Dankbarkeit honoriert werden! „Die Zusammenarbeit mit den Landwirten ist für uns von unschätzbarem Wert“, betonen die Mitglieder des Netzwerks. Informationen zu regionalen Drohnenpiloten können über die Hegegemeinschaften eingeholt werden.

 

Weitere Informationen sind auf der folgenden Homepage zu finden:

Text und Fotos: Herbert Bürk


BJV-Kreisgruppe Bamberg spendet regelmäßig

für das neue Kinder-  und Jugendhospiz in Bamberg

 

1721,43 € enthielten die Spendenboxen, die bei mehreren Benefizkonzerten der Bamberger Jagdhornbläser aufgestellt waren.

Faszinierende Jagdhornbläserkonzerte in Rattelsdorf am 15. November 2024 und die alljährliche Hubertus-Messe der BJV-Kreisgruppe Bamberg am 9. November 2024 in der Kirche St. Vitus in Hirschaid begeisterten die Zuhörer.

 

Bei diesen beiden Spenden-Aktionen für das Kinder- und Jugendhospiz „Sternenzelt“ kam die beachtliche Summe von 1721,43 € zusammen, welche vom BJV-Kreisgruppenvorsitzenden Klaus Teufel und von dem Vertreter der Bamberger Jagdhornbläser Thomas Völkl feierlich (am 20. Januar 2025) an Isabell Fink vom Fundraisingteam und an die Hospizleiterin des Kinder- und Jugendhospizes Beate Neumeister überreicht wurde.

 

Darüber hinaus wurden im Vorfeld zusätzlich 800 € übergeben, die im Rahmen einer Jäger-Messe am 18. August 2024 auf der „Heinrichshöhe“ oberhalb Kremmeldorf am Fuße des Stammbergs gespendet wurden.

 

Das Foto entstand vor dem Erinnerungsgarten, wo die kreativ gestalteten Sterne der verstorbenen Kinder stehen und sich die Familien gemeinsam mit dem Team regelmäßig zum Gedenken treffen.

 

Der neue Spielplatz „Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt“ ist ein Paradies für die Kleinen – ein magischer Ort, der speziell für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen gestaltet wurde.

 

Im Kinder- und Jugendhospiz „Sternenzelt“ mit zwölf stationären und vier teilstationären Plätzen werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 26 Jahren mit einer unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankung begleitet und gepflegt.

 

Sowohl die erkrankten Kinder als auch deren Geschwister und Eltern werden während ihrer Aufenthalte begleitet und unterstützt. Personen auf dem Foto (von li.): Thomas Völkl, Isabell Fink, Beate Neumeister (Hospiz-Leitung), Klaus Teufel (BJV-Kreisgruppen-Vorsitzender), Ilona Baumann (Pflegedirektorin)

 

Bericht & Fotos: Herbert Bürk