Einen überaus erfreulichen Abschluss fand der Dressurkurs der Kreisgruppe Bamberg des Bayerischen Jagdschutz- und Jägervereins. Alle 26 gemeldeten Vertreter der unterschiedlichsten Hunderassen konnten sich zusammen mit ihren Herrchen und Frauchen über ein respektables Ergebnis freuen. Insgesamt verlieh Hundeobmann Jürgen Laukenmann nach bestandener Prüfung elf erste Preise, sechs zweite Preise und neun dritte Preise.

Bester Familienhund wurde mit 80 Punkten ein echtes Schwergewicht: der Landseer „Romy von Fierst“ mit seinem Führer Sebald. Bei den Jagdhunden konnte die Griffon-Hündin „Gidda von der hohen Ley“ ausgebildet von Diana Degel knapp vor dem Deutsch Drahthaar –Rüden „Orlando vom Aischtal“ mit Führer Bernd Hofmann den Suchensieg erringen.
Der Prüfung ging ein zehnwöchiger Kurs voraus, bei dem die Hunde alle Grundkommandos lernten, die im täglichen Leben nötig sind – vom geduldigen Warten vor dem Supermarkt, über Gelassenheit gegenüber Radfahrern und Joggern bis hin zum Gehorsam beim Freilauf. Durch den gemeinsamen Unterricht in gemischten Gruppen konnten sich Jäger und Nichtjäger besser kennenlernen und so manche Freundschaft wurde geschlossen.

Besonders freute sich das Ausbilderteam Jürgen Laukenmann, Manfred Fleischmann, Dr. Tanja Roppelt, Claudia Werthmüller, Peter Figler und Nina Lang, dass im Rahmen der zehnwöchigen Ausbildung auch mehrere Hunde mit problematischer Vergangenheit ein Vertrauensverhältnis zu ihren Führern und zu anderen Hunden aufbauen konnten.